3-Märkte Tour Tourenbeschreibung

Aller guten Dinge sind drei...

 

Drei Märkte und drei Schlösser: Ein gut geeigneter Startort für diese reizvolle Tour durch Obst- und Schilcherweinbaugebiete ist die Marktgemeinde Stallhofen.
Vom gutbürgerlichen Kirchenwirt, auf dem Hügel gelegen, rollen wir zunächst durch den Markt bergab, biegen rechts ab und fahren am Freizeitzentrum Stallhofen vorbei Richtung Bernau. Dort zweigen wir nach Hausdorf ab und gelangen über ein kurzes, nicht asphaltiertes Straßenstück nach Neudorf. Nach der Überquerung des Södingbaches und der Landesstraße, geht es bergwärts nach Altreiteregg.
Auf dem Weg hinauf zur „Nonner Höhe" passieren wir Schloss Reiteregg, das seinem Namen alle Ehre macht. Links sind Reitstall, Koppel und Reitplatz zu bewundern, zu unserer Rechten befindet sich ein wunderschöner alter Waldbestand.
Auf dem höchsten Punkt angelangt, zweigen wir rechts auf eine kleine Nebenstraße ab und fahren den Kamm entlang. Aus dieser leicht erhöhten Position können wir das stilvoll renovierte Schloss Altenberg mit seinen Erkertürmen und den romantisch verfallenen Wirtschaftsgebäuden bewundern. Besonders hübsch ist der Anblick im Frühjahr, wenn der Magnolienbaum im Schlosspark in voller Blüte steht!

Auf der Weiterfahrt über den Hügelzug Richtung Höllberg erreichen wir bald das dritte Schloss: Schloss Tausendlust, direkt an unserer Route gelegen, wirkt von der Straße aus betrachtet fast wie eine Festung, die gerade aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird. Schade, dass uns da schon jemand beim Wachküssen zuvorkam...
Über Stein rollen wir die Schadendorfbergstraße hinunter und legen ein paar Meter auf dem Radweg neben der Straße zurück. Dann gelangen wir auf einem schmalen Asphaltband durch Mais- und Kürbisfelder in der Gemeinde Söding direkt in den zweiten Markt unserer Runde: Mooskirchen, dessen Kirchturm wir bereits von weitem erblickt haben. Hier treffen wir für ein kleines Stückchen mit der Schilcherradtour-Nord und der Lipizzanerradtour zusammen und genießen die Fahrt durch den hübschen Markt mit den gepflegten Häusern, der bereits mehrmals zum schönsten Blumenmarkt der Steiermark gekürt wurde. Nach der Durchfahrt durch Fluttendorf fahren wir rechts auf den Kniezenberg, noch immer über dieselbe Route wie bei der Schilcherradtour-Nord. Oben bei den Weingärten angelangt, trennen sich dann aber die Wege, und wir rollen durch das Obstbaugebiet ins Tal.

Eine Brücke führt uns über die Autobahn, dann geht es stets kupiert über Rauchegg, Grabenwarth und das Schilcherweinbaugebiet Dietenberg in den dritten Markt im Bunde, nach Ligist. Dort drehen wir eine kleine Erkundungsrunde durch den Schilchermarkt: In Ligist beginnt schließlich die Schilcherweinstraße, und das merkt man auch deutlich an den vielen einladenden Gastgärten. Nachdem wir deren Verlockung (wahrscheinlich) nachgegeben haben, folgen wir der erstaunlich ruhigen breiten Straße dem Ligistbach entlang. Eine neu errichtete Unterführung erspart uns angenehmerweise das Kreuzen der Hauptverkehrsroute, und so befinden wir uns gleich wieder inmitten ländlicher Idylle. In Kleingaisfeld drehen wir eine kleine Runde um den Teich, der in naher Zukunft einmal ein Badesee sein soll. Damit wird diese Tour um noch eine Attraktion reicher sein. Die nächste Faszination scheint es im Gegensatz dazu schon ewig zu geben: Historisch anmutende hölzerne Wegweiser führen auf den Muggauberg. Die meist angenehm sonnige Strecke oben am Kamm entlang, mit Blick auf die Obstgärten, teilen wir nun wieder mit der Lipizzanerradtour. Durch die Ortschaft Muggauberg rollen wir schließlich recht rasant hinunter nach Stallhofen, wo uns Kirche und Kirchenwirt schon willkommen heißen.

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